Kandidierende Listen

Folgende Listen stellten sich am 28. Feb. 2016 der Wahl:

1 – Aktives Inzing mit Sepp Walch ÖVP
2 – juf – Jugend, Umwelt und Familie
3 – Wir für Euch ÖVP
4 – Für Inzing mit Michael Hurmann
5 – Team Armin Saxl – Inzinger SozialdemokratInnen und Parteifreie SPÖ
6 – FPÖ Inzing FPÖ
7 – Für unser Dorf ÖVP
8 – Die Grünen Inzing GRÜNE

 

Hier der Link zu „Offizielles Wahlergebnis

Die drei ÖVP-Listen sind wieder eine Koppelung eingegangen. Diese Koppelung bietet die Möglichkeit aus der Summe der Reststimmen weitere Mandate zu erlangen. Im Falle der ÖVP Dreierkoppelung sind bis zu 2 Mandate möglich. Diesen Vorteil der Wahlarithmetik wollen auch wir und JUF – die beiden parteifreien Listen – nutzen und haben ebenfalls gekoppelt. In unserem Fall geht es um ein mögliches Reststimmenmandat. Diese Koppelung wirkt sich lediglich in den Auszählungsverfahren für die Mandate im Gemeinderat und die Sitze in den Ausschüssen aus.

Sie hat aber keine Auswirkung auf das Abstimmungsverhalten während der Gemeinderatsperiode.

Praktisch – vereinfacht – erklärt:

Nach der Wahl wird die Wahlzahl ermittelt. Diese ist abhängig von der Anzahl der abgegebenen gültigen Stimmen.
Nehmen wir folgendes an:

Wahlzahl wäre 100
Liste A erhält 145 Stimmen, d.h. 1 Mandat und verlorene 45 Reststimmen
Liste B erhält 160 Stimmen, d.h. 1 Mandat und verlorene 60 Reststimmen

Diese verlorenen Reststimmen fallen auf Grund der Wahlarithmetik (D’Hondt-Verfahren) der stärksten Liste bzw. Listenkoppelung zu. Nachdem in Inzing die 3 ÖVP-Listen gekoppelt sind, kann man annehmen, dass diese der ÖVP zufallen werden. Wenn jede ÖVP Liste knapp ein Mandat verfehlt, verlieren sie durch die Koppelung nicht alle 3 Mandate sondern nur 1!

Bei unserer Koppelung (juf mit FI) kann es dann auch so sein, dass nicht 2 sondern nur 1 Mandat verloren geht. Das gerettete Mandat erhält jene Liste, die mehr Reststimmen übrig hat – juf oder FI.
Wer es noch genauer wissen will – hier:
wikipedia – D’Hondt-Verfahren

Wer etwas rechnen will – hier:
D’Hondtsche Rechner